Vergessen Sie die Suche nach dem einen „Wundermittel“, das Ihren Restaurantumsatz über Nacht nach oben schießt. Wirklich nachhaltiges Wachstum entsteht viel bodenständiger: durch das Zusammenspiel aus smartem Digitalmarketing, strategischer Speisekartengestaltung und erstklassiger operativer Effizienz. Entscheidend ist, einen klaren Plan konsequent umzusetzen – einen, der neue Gäste anzieht, aus jedem Besuch mehr herausholt und aus Erstbesuchern Stammgäste macht, die immer wiederkommen.
Ihre Blaupause für höhere Restaurantumsätze
Umsatz steigern ohne Plan ist im Grunde ein Ratespiel. Dieser Leitfaden filtert das Wesentliche heraus und zeigt Ihnen praxiserprobte Strategien, mit denen erfolgreiche Betriebe nicht nur überleben, sondern wachsen. Wir schauen uns einen konkreten Ansatz an, der modernes Marketing, datenbasierte Menüpsychologie und clevere operative Anpassungen verbindet – Dinge, die Sie sofort anstoßen können.
Um diese Route sauber zu planen, müssen Sie zuerst das Umfeld verstehen. Die globale Restaurantbranche steuert auf rund 4,03 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 zu. Gleichzeitig bleiben die Margen extrem knapp: Die meisten Restaurants landen bei einem Nettogewinn von nur 3 % bis 5 %.
Die Botschaft dahinter ist klar: Ein voller Gastraum allein reicht nicht. Sie müssen jeden Hebel im Betrieb bewusst und strategisch nutzen.
Die vier Säulen für mehr Restaurantumsatz
Eine wirklich wirksame Wachstumsstrategie steht auf vier tragenden Säulen. Wenn Sie jede davon gezielt stärken, entsteht ein robuster, sich selbst verstärkender Motor – widerstandsfähiger, planbarer und deutlich profitabler. Für einen Rundumblick lohnt es sich, auch diese bewährten Strategien zur Steigerung der Restaurantumsätze anzusehen, damit in Ihrer Blaupause nichts fehlt.
Die folgende Tabelle fasst die Kernbereiche zusammen, in die wir gleich tiefer einsteigen – und zeigt Ihnen auf einen Blick, wie die Teile zusammenwirken, um Ihren Umsatz spürbar zu bewegen.
Vier Säulen der Umsatzsteigerung im Restaurant
Ein umfassender Plan zur Steigerung der Restaurantumsätze basiert auf diesen vier Kernstrategien. Sehen Sie das als schnelle Orientierung, um einen ausgewogenen und effektiven Wachstumsmotor aufzubauen.
| Wachstumssäule | Schlüsselziel | Primäre Taktiken |
|---|---|---|
| Menügestaltung | Durchschnittlichen Bon und Gewinn pro Gericht erhöhen. | Profitabilität vs. Beliebtheit auswerten, Preispsychologie nutzen, clevere Bundles und Menüs schnüren. |
| Digitale Präsenz | Neue lokale Gäste gewinnen und Online-Bestellungen steigern. | Google Business Profil optimieren, lokale SEO aufsetzen, Direktbestellsysteme etablieren. |
| Kundentreue | Wiederkehrende Besuche und Folgekäufe erhöhen. | Moderne Treueprogramme einführen, personalisiertes E-Mail-/SMS-Marketing für echte Bindung nutzen. |
| Betriebliche Effizienz | Kosten senken und Tischumschlag verbessern. | POS-Daten auswerten, Bestand per Software steuern, Reservierungsprozess vereinfachen. |
Wenn Sie diese vier Säulen gemeinsam entwickeln, entsteht ein System, das aus mehreren Richtungen wirkt. Neue Gäste zu gewinnen ist wichtig – die echte, langfristige Profitabilität entsteht aber dann, wenn Sie den Wert jedes Besuchs maximieren und Gäste einen richtig guten Grund haben, bald wiederzukommen.
Gestalten Sie Ihre Speisekarte auf maximalen Gewinn
Sehen Sie Ihre Speisekarte nicht nur als Aufzählung dessen, was die Küche kann. Sie ist Ihr wichtigstes Verkaufsinstrument. Ein schönes Layout hilft – aber der echte Hebel für mehr Umsatz ist die Logik hinter der Menügestaltung. Das ist keine Bauchgefühl-Disziplin, sondern eine datenbasierte Methode, die aus Ihrer Karte einen aktiven Gewinnbringer macht.
Das Prinzip ist simpel: Jedes Gericht wird durch zwei Perspektiven bewertet – Profitabilität (wie viel bleibt hängen?) und Beliebtheit (wie oft wird es bestellt?). Wenn Sie das konsequent durchziehen, lässt sich Ihre gesamte Karte sinnvoll einordnen – und Sie treffen deutlich bessere Entscheidungen.
Diese Konzeptkarte zeigt, wie alles – Speisekarte, digitale Präsenz, Kundenbindung und Abläufe – zusammenspielt, um Ihre Umsätze zu steigern.

Sie sehen: Eine klug aufgebaute Karte ist ein Grundpfeiler. Sie beeinflusst die Marge direkt und schafft die Basis, auf der die anderen Maßnahmen überhaupt erst richtig greifen.
Ihre Gewinner und Verlierer erkennen
Sobald Sie Ihre Verkaufszahlen ehrlich anschauen, landet jedes Gericht ziemlich automatisch in einer von vier Kategorien. Zu wissen, wo was steht, ist der Startpunkt für echte Verbesserungen.
Stars: Ihre Aushängeschilder – beliebt und profitabel. Zum Beispiel der Signature-Burger, den alle lieben und der gleichzeitig eine starke Marge hat. Diese Gerichte gehören geschützt, prominent platziert und aktiv empfohlen.
Rätsel: Hohe Marge, aber geringe Nachfrage. Vielleicht ein Premium-Mac-and-Cheese, das gut kalkuliert ist, aber kaum jemand wahrnimmt. Hier geht es darum, das Warum zu finden: Name, Platzierung, Beschreibung, Foto, Preis?
Zugpferde: Verkaufsschlager mit schwacher Marge. Sie bringen Frequenz, aber helfen dem Ergebnis nur begrenzt. Hier steckt oft viel ungenutztes Potenzial.
Hunde: Weder beliebt noch profitabel. Sie belegen Platz auf der Karte, binden Lager und produzieren Komplexität – ohne Nutzen.
Aus Menü-Insights konkrete Schritte machen
Wenn alles sauber sortiert ist, können Sie gezielt handeln. Bei „Rätseln“ reicht manchmal schon ein kleines Rebranding: Aus „Gourmet Mac & Cheese“ wird „Ultimate Comfort Mac“ – sofort verständlicher, emotionaler, appetitlicher. Ein besseres Foto oder eine präzisere, verführerische Beschreibung kann ebenfalls überraschend viel bewegen.
Bei „Zugpferden“ ist der Trick, die Marge zu verbessern, ohne Stammgäste zu verschrecken. Zum Beispiel: das beliebte, aber margenarme Sandwich als Bundle mit einer margenstarken Beilage oder einem Getränk. Oder Sie optimieren die Rezeptur minimal – kosteneffizientere Zutaten, gleiche Qualität, bessere Kalkulation.
Und bei den „Hunden“ gilt: konsequent sein. Runter von der Karte. Das entlastet Küche und Lager – und schafft Platz, um einen potenziellen neuen „Star“ zu testen.
Key Takeaway: Menügestaltung ist kein einmaliges Projekt. Arbeiten Sie laufend damit. Prüfen Sie Ihre Verkaufsdaten mindestens quartalsweise, um auf veränderte Vorlieben, Warenkosten und Trends reagieren zu können.
Preispsychologie und Präsentation: der oft unterschätzte Hebel
Nicht nur was Sie verkaufen, sondern auch wie Sie es präsentieren, macht einen spürbaren Unterschied. Schon kleine Details bei der Preisgestaltung beeinflussen die Wahrnehmung Ihrer Gäste.
Ein Klassiker ist Charm Pricing – also Preise, die auf .99 oder .95 enden. Das funktioniert, weil es „günstiger“ wirkt. Ein Pastagericht für 18,95 Dollar fühlt sich zugänglicher an als 19,00 Dollar, obwohl der Unterschied minimal ist.
Ebenso wirksam: Währungszeichen weglassen. „19“ statt „$19“ lenkt den Fokus stärker auf das Gericht als auf die Kosten. Dazu kommt die Stärke von Bundles: Menüs, Kombi-Angebote oder Prix-fixe-Optionen erhöhen den Durchschnittsbon, weil Gäste den Wert klar erkennen. Eine gut strukturierte digitale Speisekarte und Preisliste eignet sich ideal, um solche Deals sichtbar zu machen.
Und behalten Sie das große Bild im Blick: Branchentrends zeigen, wo die Nachfrage hinwandert. Konzepte rund um Chicken werden aktuell mit 6,9 % Umsatzplus prognostiziert, mexikanische Restaurants liegen mit 6,2 % knapp dahinter. Klassiker wie Pizza oder Burger wachsen langsamer. Sie müssen Ihr Konzept nicht komplett drehen – aber vielleicht ist es ein Signal, ein starkes Chicken-Special oder eine Taco-Platte prominent zu platzieren, um diesen Rückenwind mitzunehmen.
Erweitern Sie Ihre Reichweite mit einer starken digitalen Präsenz
So können Sie es sich merken: Die Speisekarte verkauft im Restaurant – Ihre digitale Präsenz ist die Willkommensmatte nach draußen. Der erste Schritt eines hungrigen Gastes ist heute selten das Herumfahren, sondern das Smartphone. Ihr Online-Auftritt ist damit genauso wichtig wie Ihr Gastraum – und ein zentraler Hebel für mehr Umsatz.
Es geht nicht darum, „auch eine Website“ zu haben. Es geht darum, dort sichtbar zu sein, wo Menschen ohnehin suchen – und Ihre Profile so aufzubauen, dass daraus echte Besuche und Bestellungen entstehen.

Lokale Suche gewinnen: mit einem starken Google-Profil
Für viele Restaurants entscheidet sich der Wettbewerb um neue Gäste auf Google. Die Zahlen sind eindeutig: Jeder Dritte findet und bucht Restaurants direkt über Google-Suchen. Ihr Google Business Profile (GBP) ist deshalb nicht „nice to have“, sondern eines der stärksten – und kostenlosen – Marketingtools, die Sie nutzen können.
Ihr Profil ist Ihre digitale Eingangstür. Wenn dort falsche Öffnungszeiten stehen und die Fotos aussehen wie von 2012, kommt das an wie: „Details sind uns egal.“ Ein sauberes, gepflegtes Profil kann dagegen genau der Grund sein, warum Gäste Sie wählen – und nicht den Laden zwei Straßen weiter.
Machen Sie aus Ihrem Profil eine echte Gäste-Maschine, indem Sie diese Basics konsequent umsetzen:
- Hochwertige Fotos: Professionelle, appetitliche Bilder Ihrer Bestseller. Zeigen Sie auch Atmosphäre, Team und Raumgefühl.
- Stimmige, korrekte Infos: Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten – immer aktuell, besonders an Feiertagen.
- Komplette Speisekarte: Laden Sie die Karte direkt hoch. Je weniger Klicks, desto höher die Chance, dass jemand bleibt – und bucht.
- Aktives Bewertungsmanagement: Bitten Sie zufriedene Gäste freundlich um Bewertungen. Und antworten Sie auf alle – positiv wie kritisch. Das zeigt Präsenz und Professionalität.
Online-Bestellplattformen: der richtige Mix
Online-Bestellungen bleiben. Die entscheidende Frage ist: komplett über Drittanbieter wie DoorDash und Uber Eats – oder ein eigenes System? In der Praxis funktioniert meist ein cleverer Mix.
Drittanbieter bringen Reichweite und Sichtbarkeit, die Sie allein oft schwer aufbauen. Der Preis dafür sind allerdings Provisionen, die Ihre Marge spürbar drücken. Gleichzeitig zeigen Daten: Fast 80 % der Kundinnen und Kunden würden lieber direkt beim Restaurant bestellen, um es zu unterstützen.
Pro-Tipp: Nutzen Sie Drittanbieter als „Entdecker-Kanal“, nicht als Endstation. Legen Sie jeder Lieferung einen Flyer mit Rabattcode für die erste Direktbestellung bei. So ziehen Sie Gäste aus dem Marktplatz in Ihr eigenes, profitableres System.
Ein Direktbestellsystem auf Ihrer Website gibt Ihnen die volle Kontrolle: Sie behalten die Marge, besitzen die Kundendaten und können Beziehungen aufbauen. Diese Daten sind Gold – für personalisierte Angebote und ein besseres Verständnis dafür, was wirklich gut läuft. Sobald Sie diesen direkten Kanal haben, können digitale Kundenkarten aus Einmalbestellungen wiederkehrende Umsätze machen.
Community aufbauen: Social Media, das wirklich verkauft
Social Media ist eine Entdeckungsmaschine. Fast die Hälfte aller Gäste nutzt Plattformen wie Instagram und Facebook, um neue Restaurants zu finden. Das Ziel ist nicht nur „schöne Food-Fotos“ – sondern Wiedererkennung, Nähe und Community.
Setzen Sie auf einen Mix: Angebote, Blick hinter die Kulissen und echter Lokalbezug. Zeigen Sie ein kurzes Video, wie der Küchenchef ein Signature-Gericht anrichtet, starten Sie ein „Tag a friend“-Gewinnspiel oder stellen Sie den Wochenmarkt vor, von dem Sie Ihr Gemüse beziehen.
Weil Restaurants meist lokal leben, sind Social-Media-Marketing-Strategien für lokale Unternehmen Pflicht. Nutzen Sie lokale Hashtags, markieren Sie Ihren Standort und interagieren Sie wirklich mit den Kommentaren. Wenn Ihre Persönlichkeit sichtbar wird, wird aus Ihrer Seite eine aktive Umsatzquelle – statt nur eine hübsche Galerie.
Bauen Sie eine treue Fangemeinde auf, die Wiederholungskäufe antreibt
Einen neuen Gast zu gewinnen ist gut – aber aus einem Erstbesucher einen Stammgast zu machen, ist das, was ein Restaurant langfristig stabil macht. Ein einmaliger Besuch hilft kurzfristig. Treue Gäste sichern Ihre Zukunft. Zeit also, die alte Stempelkarte zu begraben und eine moderne Loyalty-Strategie aufzubauen, die aus Gelegenheitsgästen echte Fans macht.
Die Idee ist simpel: Menschen möchten sich gesehen und wertgeschätzt fühlen. Wenn Sie Wiederkommen belohnen, verschenken Sie nicht nur einen Kaffee – Sie stärken eine Beziehung. Und genau hier wird ein smartes Treueprogramm zu einem der stärksten Werkzeuge für mehr Restaurantumsatz.

Mehr als Punkte: abgestufte Belohnungen, die motivieren
Moderne Treueprogramme sind weit mehr als „10 kaufen, 1 gratis“. Mit einem Punkte- oder Stufensystem fördern Sie genau das Verhalten, das Sie möchten: häufiger kommen, etwas mehr ausgeben, aktiver empfehlen.
Stellen Sie sich ein lokales Café vor: Neue Mitglieder starten bei „Bronze“ und sammeln bei jedem Kauf Punkte. Ab einem Meilenstein wird daraus „Silber“ – inklusive Extras wie einem kostenlosen Gebäck am Geburtstag. „Gold“ ist der Premium-Status für echte Regulars: vielleicht ein wöchentlicher Gratiskaffee oder Early Access zu saisonalen Specials.
So entsteht ein Gefühl von Fortschritt und Exklusivität. Es geht nicht nur um Gratisprodukte – sondern um Status. Und das macht Loyalität deutlich „klebriger“.
Ein starkes Treueprogramm macht mehr als Rabatte. Es schafft Zugehörigkeit – und gibt Ihren besten Gästen ein Gefühl, das sie woanders nicht bekommen.
Kundendaten nutzen: personalisiertes Marketing, das sich nicht wie Werbung anfühlt
Der größte Vorteil digitaler Treueprogramme sind die Daten. Sie raten nicht mehr – Sie wissen, was Ihre Gäste mögen. Damit können Sie personalisierte Nachrichten senden, die eher wie ein guter Hinweis wirken als wie Reklame.
Zum Beispiel können Sie:
- Gezielte Geburtstagsangebote senden: „Alles Gute! Dessert geht heute auf uns“ bringt Menschen zuverlässig zurück.
- Über Lieblingsprodukte informieren: Wer immer den Pumpkin-Spice-Latte bestellt, bekommt eine Nachricht, sobald er wieder da ist.
- Inaktive Gäste zurückholen: War ein Stammgast länger nicht da? Eine automatisierte „Wir vermissen Sie“-Mail mit kleinem Anreiz wirkt oft Wunder.
Daten zeigen: Personalisierte, automatisierte E-Mails können 12-mal mehr Umsatz bringen als allgemeine Newsletter. Wenn Sie das Verhalten Ihrer Gäste nutzen, entstehen Angebote, die relevant, passend getimt und deutlich verkaufsstärker sind. Mehr dazu finden Sie in unserem Leitfaden zu den besten Kundenbindungsprogrammen für Restaurants, die Kunden gewinnen.
So wird Ihr Marketing vom „Gießkannenprinzip“ zum Präzisionswerkzeug. Sie senden keine Massenbotschaften – Sie führen im Kern viele kleine 1:1-Gespräche. Und genau diese persönliche Verbindung ist der stärkste Treiber für Loyalität – und für Umsätze, die dauerhaft wachsen.
Nutzen Sie Technologie, um Abläufe zu verschlanken
Was in Küche, Servicebereich und Backoffice passiert, hat direkten Einfluss auf Ihre Marge. Ein zäher, ineffizienter Betrieb bedeutet langsameren Service, frustrierte Teams – und Umsatz, der buchstäblich liegen bleibt. Moderne Restaurant-Technologie hilft dabei, Prozesse zu schärfen, Kosten zu senken und am Ende mehr zu verkaufen.
Das Ziel: weniger Bauchgefühl, mehr Klarheit. Wenn Sie Entscheidungen auf echte Daten stützen, wird der Betrieb nicht nur profitabler, sondern auch leichter zu führen. Dieser Wechsel – weg vom dauernden Feuerlöschen hin zum proaktiven Steuern – ist oft der Startpunkt für nachhaltiges Wachstum.
Die Stärke Ihres POS-Systems wirklich nutzen
Ihr POS-System sollte das Herz Ihres Betriebs sein – nicht nur eine Kasse. Es ist das Nervensystem, das mit jeder Bestellung Daten sammelt. Ein modernes POS liefert Ihnen einen klaren, aktuellen Überblick darüber, was im Geschäft wirklich passiert.
Damit verlassen Sie das Reich der Vermutungen. Sie sehen, welche Gerichte sich ständig verkaufen und welche kaum laufen. Sie erkennen Ihre Peak-Zeiten für saubere Personalplanung – und sehen, welche Mitarbeitenden besonders stark beim Upselling von margenstarken Artikeln sind.
Ein gutes POS liefert unter anderem:
- Stoß- und Schwachlastzeiten: Für bessere Schichtplanung, niedrigere Personalkosten und weniger Stress im Rush.
- Leistungskennzahlen pro Servicekraft: Damit Sie Top-Performer erkennen und gezielt coachen können.
- Abverkaufsgeschwindigkeit einzelner Gerichte: Die Datengrundlage, um Ihre Menügestaltung wirklich intelligent zu steuern.
Weniger Verlust, mehr Marge: intelligentes Bestandsmanagement
Wareneinsatz ist einer der größten Hebel – und Verschwendung ist oft der stille Gewinnkiller. Bestände mit Klemmbrett und Excel zu führen kostet Zeit und ist fehleranfällig. Das endet schnell in Überbestellungen, Verderb – oder im schlimmsten Fall Schwund durch Diebstahl.
Bestandssoftware nimmt Ihnen diesen Schmerz ab. Sie kann ans POS angebunden werden und verfolgt den Zutatenverbrauch in Echtzeit, sobald Bestellungen reinkommen. So wissen Sie jederzeit, was da ist – und was nachbestellt werden muss, wirklich bis zur „letzten Zwiebel“.
Durch Prognosen auf Basis Ihrer eigenen Verkaufsdaten bestellen Sie deutlich genauer. Das reduziert Verderb, verhindert Out-of-Stock in Stresszeiten und schützt gleichzeitig Marge und Gästeerlebnis – ein echter Doppelsieg.
Mehr Flow: Reservierungs- und Wartelisten-Technologie
Eine lange, unklare Wartezeit am Eingang kann die Stimmung kippen lassen, bevor Gäste überhaupt sitzen. Moderne Reservierungs- und Wartelisten-Tools bringen Ruhe in dieses Chaos – und machen den Start des Besuchs deutlich angenehmer.
Gäste können per Smartphone reservieren oder sich auf die Warteliste setzen und in der Zwischenzeit dort warten, wo es bequem ist. Das reduziert Gedränge am Eingang und gibt Ihrem Team einen klaren Live-Überblick über alle kommenden Gäste. Ergebnis: ein kontrollierter, flüssigerer Einlass in den Gastraum.
Und das zahlt direkt auf den Umsatz ein. Denn bessere Tischsteuerung reduziert Leerzeiten zwischen Belegungen – entscheidend für den Tischumsatz. Wenn Sie pro Turn nur wenige Minuten sparen, können daraus über den Abend mehrere zusätzliche Belegungen entstehen – ganz ohne einen einzigen neuen Gast.
Auch aktuelle Wirtschaftsdaten zeigen, warum Effizienz so wichtig ist. Anfang 2025 ist mit sinkendem Verbrauchervertrauen auch das durchschnittliche Trinkgeld bei Transaktionen zurückgegangen. Quick-Service-Konzepte halten ihre Margen dennoch stabil – unter anderem durch kreative Limited-Time-Offers und value-orientierte Menüs. Das zeigt: Selbst in unsicheren Zeiten sind operative Tools zur Wertsteigerung und Kostenkontrolle ein verlässlicher Weg zu mehr Umsatz. Mehr Verbrauchertrends finden Sie bei Squareup.com, um das Gesamtbild zu sehen.
Gängige Fragen zur Umsatzsteigerung im Restaurant
Selbst mit einem guten Plan tauchen beim Fokus auf Umsatzwachstum fast immer praktische Fragen auf. Hier kommen einige der häufigsten Themen – mit klaren, umsetzbaren Antworten, damit Sie schneller entscheiden und handeln können.
Was ist der schnellste Weg, den Umsatz im Restaurant zu steigern?
Für einen sofort spürbaren Effekt brauchen Sie zwei Dinge: kluge, kurzfristige Aktionen und sauberes Teamtraining. Das sind Hebel, die Sie jetzt ziehen können – und oft schon am Wochenende Ergebnisse sehen.
Ein stark beworbenes Limited-Time-Offer (LTO) auf ein Gericht mit hoher Marge erzeugt schnell Aufmerksamkeit und bringt Frequenz. Denken Sie größer als „Taco Tuesday“: Entwickeln Sie eine Idee mit Charakter und bewerben Sie sie ein paar Tage vorher intensiv auf Social Media. So entsteht Dringlichkeit – und ein konkreter Grund, warum Gäste genau Sie wählen sollen.
Parallel kann ein Training für Suggestivverkauf den Durchschnittsbon fast über Nacht erhöhen. Wichtig: nicht aufdringlich, sondern hilfreich. „Darf es zu Ihrer Pasta unser Knoblauchbrot dazu sein?“ ist ein klassischer Upsell, der sich wie guter Service anfühlt. Diese Quick Wins geben Ihnen Rückenwind, während die langfristigen Maßnahmen Wirkung aufbauen.
Wie kann ich den Umsatz in schwachen Zeiten steigern?
Gegen Flauten – zwischen Lunch und Dinner oder an ruhigen Wochentagen – hilft vor allem eins: einen konkreten Anlass schaffen. Nicht hoffen, dass Gäste kommen, sondern ihnen einen Grund geben, der schwer zu ignorieren ist.
Happy Hour ist ein Klassiker, aber Sie können mehr daraus machen. Statt einfach nur Getränke zu rabattieren, bieten Sie besondere Food-&-Drink-Kombinationen an, die nur in dieser Zeit gelten. Ein „Wine Down Wednesday“ mit halben Flaschenpreisen und passenden Käseboards kann aus einem schwachen Abend ein fixes Ziel im Wochenplan werden.
Denken Sie dabei auch an unterschiedliche Zielgruppen:
- Lokale Unternehmen: Eine attraktive Lunch-Kombi, direkt in nahegelegenen Büros beworben.
- Remote Worker: „Work from here“ mit gutem WLAN und Kaffee-Deal, z. B. von 14–16 Uhr.
- Familien: „Kids Eat Free“ am Dienstag kann genau die Frequenz bringen, die sonst fehlt.
Zusätzlich können Sie Off-Premise-Umsatz in diesen Zeiten pushen – etwa mit einem Midweek-Rabatt für Take-away oder Delivery, um auch Gäste zu erreichen, die zu Hause oder noch im Büro sind.
Schlüsselerkenntnis: Senken Sie in schwachen Zeiten nicht einfach nur Preise auf Standard-Gerichte. Besser: Schaffen Sie ein Angebot oder Event, das genau diesen Zeitraum besonders macht. So bauen Sie Nachfrage dort auf, wo sie sonst am niedrigsten ist.
Sollte ich mich auf neue Gäste oder auf die Bindung bestehender Gäste konzentrieren?
Neue Gäste sind spannend – aber die Zahlen sind eindeutig: Bestehende Gäste zu halten ist deutlich profitabler. Es kann bis zu fünfmal teurer sein, einen neuen Gast zu gewinnen, als einen bestehenden glücklich zu machen.
Stammgäste sind das Fundament: Sie geben oft mehr pro Besuch aus, kommen häufiger – und werden zu Ihren stärksten Empfehlungsgebern. Ein zufriedener Regular, der Freunde mitbringt, ist mehr wert als viele bezahlte Anzeigen.
Darum sollte Ihr Schwerpunkt immer auf einem exzellenten, konstanten Erlebnis liegen, das Menschen zurückkommen lässt. Ein gutes Treueprogramm ist dabei ein echter Wendepunkt. Wenn Ihre Stammkundschaft einen stabilen Umsatzsockel bildet, können Sie die daraus entstehenden Gewinne gezielt in Kampagnen für Neukundengewinnung stecken. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf – in dem Ihre Regulars das Wachstum mitfinanzieren.
Wie wichtig sind Online-Bewertungen für mehr Umsatz?
Online-Bewertungen sind heute einer der stärksten Umsatztreiber. Sie sind moderne Mundpropaganda – nur mit viel größerer Reichweite. Viele aktuelle, positive Bewertungen auf Google oder Yelp wirken als sozialer Beweis und beeinflussen unmittelbar, wo Menschen essen gehen.
Aus Sicht der Gäste ist es simpel: Zwischen zwei ähnlichen Restaurants gewinnt fast immer das mit 4,8 Sternen aus 200 Bewertungen gegenüber 3,5 Sternen aus 30 Bewertungen. Ihre Online-Reputation spiegelt direkt die wahrgenommene Gästeerfahrung.
Ermutigen Sie zufriedene Gäste aktiv – aber höflich – Feedback zu geben. Ein Satz auf der Karte oder ein QR-Code auf der Rechnung senkt die Hürde enorm. Noch wichtiger: Antworten Sie professionell auf alle Bewertungen, besonders auf kritische. Eine sachliche, lösungsorientierte Antwort zeigt potenziellen Gästen, dass Ihnen Service wirklich wichtig ist – und kann aus einer öffentlichen Beschwerde eine öffentliche Demonstration von gutem Umgang machen.
Bereit, eine treue Fangemeinde aufzubauen, die Wiederholungskäufe bringt? BonusQR macht es einfach, ein digitales Treueprogramm zu erstellen, das Ihre Gäste wirklich gerne nutzen. Belohnen Sie Ihre Stammkunden – und sehen Sie zu, wie Ihr Umsatz wächst. Starten Sie noch heute mit BonusQR.
