Der ultimative Leitfaden für Kundenmanagement-Software im Einzelhandel

Der ultimative Leitfaden für Kundenmanagement-Software im Einzelhandel
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vor 3 Wochen

Steckt das perfekte Gedächtnis Ihres Unternehmens nur in Ihrem Kopf? Sie kennen Ihre Stammgäste, ihre Standardbestellung und wann sie zuletzt da waren. Aber was passiert, wenn Sie wachsen? Kundenmanagement-Software für den Einzelhandel ist das einfache Tool, das sich all das für Sie merkt – und aus anonymen Verkäufen echte, langfristige Kundenbeziehungen macht.

Dieser Leitfaden handelt nicht von komplizierten Enterprise-Lösungen. Er ist für kleine Unternehmen gedacht – Cafés, Salons, lokale Boutiquen –, die eine unkomplizierte, bezahlbare Lösung suchen, um Kundenbindung aufzubauen und mehr Wiederholungskäufe zu erzielen.

Was ist Kundenmanagement-Software für den Einzelhandel (und warum Sie sie brauchen)

Illustration von Kundendaten, die von einem Schalter zu einer digitalen Profilkarte mit Namen, Besuch und Icons fließen.

Im Kern ist Kundenmanagement-Software für den Einzelhandel ein System, mit dem Sie Kunden erfassen, besser verstehen und gezielt ansprechen können. Es löst eine der wichtigsten Fragen für kleine Unternehmen: Wie erkennen und belohnen Sie treue Kundschaft so, dass sie gerne wiederkommt?

Statt auf Bauchgefühl oder zerknitterte Stempelkarten zu setzen, legt die Software für jede Person ein ordentliches digitales Profil an. Sie speichert Besuche, dokumentiert Ausgaben und verwaltet Treuepunkte – alles übersichtlich an einem Ort. Es geht dabei nicht um „Big Data“, sondern um einfache, hilfreiche Informationen, die Ihr ganzes Team sofort nutzen kann.

Unterm Strich macht diese Software aus jedem Einkauf eine Chance: Sie zeigt Ihnen, wer Ihre besten Kunden sind, was sie mögen – und wie Sie sie zum Wiederkommen motivieren.

Ein Café-Manager sieht auf einen Blick, dass ein Gast nur noch einen Besuch vom Gratis-Getränk entfernt ist. Ein Salon kann einem Kunden, der seit zwei Monaten nicht mehr gebucht hat, ein persönliches Angebot senden. Diese persönliche Note, früher nur bei wenigen Stammkunden möglich, wird damit auch für wachsende Betriebe machbar.

Sie löst die Probleme, die Sie nachts wachhalten

Kleine Unternehmen leben von Beziehungen. Doch mit Wachstum wird es unmöglich, sich jedes Gesicht, jeden Namen und jede Vorliebe zu merken. Genau dann droht das verloren zu gehen, was Sie von großen Ketten unterscheidet: die persönliche Nähe. Diese Software schließt die Lücke, indem sie das „Merken“ automatisiert – damit Sie mehr Zeit fürs echte „Verbinden“ haben.

Sie nimmt Ihnen die häufigsten Wachstumsbremsen direkt ab.

Wichtige Probleme, die Kundenmanagement-Software löst

Ihr Problem Die einfache Lösung
„Warum kommen meine Kunden nicht wieder?“ Erkennt Kunden, die länger nicht da waren – und ermöglicht gezielte „Wir vermissen Sie“-Angebote, um sie zurückzugewinnen.
„Wer sind meine besten Kunden?“ Macht aus anonymen Käufen echte Kundenprofile – und zeigt klar, wer Ihre VIPs sind und was sie tatsächlich kaufen.
„Bringt mein Marketing überhaupt etwas?“ Segmentiert Kunden (z. B. „Vielkäufer“, „abwanderungsgefährdet“) und ermöglicht passende Aktionen statt generischer Massenmailings, die untergehen.
„Meine Kassenschlange ist zu langsam.“ Vereinfacht Anmeldung und Einlösung von Prämien. Tools wie BonusQR setzen auf einen schnellen QR-Code-Scan – weniger Reibung, schnellere Abläufe, kürzere Wartezeiten.

Die Vorteile sind sofort spürbar – genau dort, wo lokale Betriebe sonst an ihre Grenzen stoßen.

Der wachsende Bedarf an smarten, einfachen Tools

Dass dieser Markt boomt, hat einen guten Grund. Laut Mordor Intelligence wird der globale CRM-Markt stark wachsen. Und das bedeutet: Es kommen ständig neue, bezahlbare und benutzerfreundliche Lösungen auf den Markt – speziell für kleine Unternehmen.

Der Effekt ist deutlich: Schon einfache Treueprogramme können Wiederholungsbesuche um bis zu 30 % steigern – ein großer Hebel für jedes lokale Geschäft.

Dieser Wandel gibt kleinen Unternehmen neue Stärke im Wettbewerb. Modernes Kundenmanagement ist nicht nur eine Datenbank, sondern ein aktives Werkzeug, um Loyalität aufzubauen und messbar Umsatz zu steigern. Wenn Sie das Potenzial weiter ausloten möchten, lohnt sich ein Blick darauf, wie ein Chatbot im Einzelhandel Ihr Business verändern kann – indem er das Kundenerlebnis noch einmal deutlich verbessert.

Mit einfacher, kosteneffizienter Software machen Sie aus Laufkundschaft echte Fans Ihrer Marke.

Die Must-have-Funktionen, die wirklich Loyalität und Umsatz bringen

Handgezeichnete Icons, die das Kundenprofil, das Treueprogramm, das POS-Terminal und die Geschäftsanalyse darstellen.

Beim Vergleich von Kundenmanagement-Software kann man sich schnell in endlosen Feature-Listen verlieren. Doch mehr Funktionen bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse. Die besten Lösungen für kleine Unternehmen konzentrieren sich auf wenige, dafür entscheidende Werkzeuge – damit Ihr Alltag leichter wird und Ihre Kunden zufriedener sind. Genau diese Basics sollten nicht fehlen.

Sehen Sie diese Funktionen als die Zutaten für echte Kundenbindung: Ohne sie stochern Sie im Nebel. Mit ihnen haben Sie einen klaren, datengestützten Weg zu Beziehungen, die langfristig tragen.

Umfassende Kundenprofile

Das Herzstück jedes guten Systems ist das Kundenprofil. Hier werden einzelne Info-Schnipsel – Name, Einkauf, Besuchsdatum – zu einem Gesamtbild jeder Person, die bei Ihnen einkauft.

Ein gutes Profil erfasst vor allem Dinge, mit denen Sie auch wirklich arbeiten können:

  • Besuchshistorie: Auf einen Blick sehen, wann jemand zuletzt da war, wie häufig er kommt und wie viele Besuche insgesamt stattgefunden haben. So erkennen Sie VIPs – und merken, wenn Stammkunden plötzlich ausbleiben.
  • Kaufdaten: Verstehen, was Kunden wirklich mögen. Ob die Stammkundin im Salon mit ihrer Lieblingsbehandlung oder der Café-Gast mit „seinem“ Latte: Das sind wertvolle Hinweise für persönliche Ansprache.
  • Loyalitätsstatus: Punkte und Prämien sofort im Blick. So kann Ihr Team sagen: „Sie sind nur noch einen Besuch vom Gratis-Kaffee entfernt!“ – und genau solche Momente bleiben positiv hängen.

Dieser Detailgrad macht den Unterschied. Eine Boutique kann zum Beispiel erkennen, dass jemand fast nur eine bestimmte Marke kauft – und ihn gezielt informieren, sobald eine neue Kollektion da ist. So wird aus „ins Leere posten“ eine echte, relevante Kommunikation.

Ein müheloses, integriertes Treueprogramm

Ein integriertes Treueprogramm ist der Motor für Wiederholungskäufe. Es gibt Kunden einen konkreten Grund, Sie der Konkurrenz vorzuziehen: weil sich Treue lohnt. Entscheidend ist, dass es für Kunden und Team wirklich einfach bleibt.

Moderne Kundenmanagement-Software für den Einzelhandel sollte daher ein unkompliziertes, wirksames Loyalty-System direkt mitbringen.

Ein integriertes Treueprogramm bedeutet nicht nur „Gratis-Sachen“. Es ist ein strategisches Werkzeug, das Kunden zu gewünschtem Verhalten anstößt – etwa häufiger zu kommen oder etwas mehr auszugeben – und damit direkt Ihren Umsatz stärkt.

Genau hier spielt BonusQR seine Stärke aus. Keine zusätzliche Plastikkarte, keine umständliche App: Kunden scannen an der Kasse einfach einen QR-Code. Ohne Reibung wird das Mitmachen leicht – und für Ihr Team die Verwaltung ebenso. Wie das in der Praxis aussieht, lesen Sie in unserem Guide zu digitalen Kundenkarten.

Nahtlose POS- und CRM-Synchronisierung

Damit das Ganze wirklich „automatisch“ läuft, muss Ihre Kundenmanagement-Software mit Ihrem Kassensystem (POS) zusammenspielen. Diese Verbindung ist die Brücke, die Prozesse im Hintergrund erledigt. Ohne Sync müssten Sie Daten manuell nachtragen – langsam, nervig und fehleranfällig.

Eine saubere Synchronisierung bedeutet: Beim Bezahlen wird der Besuch automatisch erfasst, Punkte werden aktualisiert, der Einkauf wird im Profil gespeichert. Das passiert einfach so. Das hält die Schlange kurz – und Ihre Daten bleiben zuverlässig.

Smarte Kundensegmentierung

Sie sammeln Daten – aber was machen Sie damit? Hier kommt die Kundensegmentierung ins Spiel. Sie gruppiert Kunden nach Verhalten, sodass Sie nicht mehr wahllos „an alle“ senden, sondern Nachrichten verschicken, die wirklich relevant sind.

Beispielsweise lassen sich Gruppen erstellen wie:

  • „Ihre VIPs“: Die Top 5 %, die am häufigsten kommen. Ideal für exklusiven Frühzugang auf neue Produkte.
  • „Gefährdete Stammkunden“: Früher wöchentlich da, jetzt seit 60 Tagen nicht mehr. Perfekt für ein persönliches „Wir vermissen Sie“-Angebot.
  • „Erstbesucher“: Neu angemeldet. Automatisierte Willkommensnachricht plus kleiner Anreiz für den nächsten Besuch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Salon hat eine ruhige Woche. Statt pauschal Rabatt an alle zu geben, schicken Sie „20 %“ nur an die „gefährdeten Stammkunden“. Das ist gezielter – und meistens deutlich profitabler.

So wählen Sie die richtige Software für Ihr Unternehmen (ohne Kopfschmerzen)

Visualisierung eines Software-Auswahlverfahrens, in dem die Schritte für Einfachheit, Integration und Rentabilität beschrieben werden.

Die richtige Kundenmanagement-Software zu finden, kann sich schnell nach zu vielen Optionen anfühlen. Wie wählen Sie etwas, das wirklich zu Ihrem Alltag passt – ohne Ihr Budget zu sprengen oder Ihr Team zu überfordern? Der Trick: Blenden Sie schicke Verkaufsfolien aus und konzentrieren Sie sich auf das, was im Betrieb zählt.

Es geht nicht um die Software mit den meisten Funktionen, sondern um die, die Ihre konkreten Probleme einfach und zuverlässig löst. Diese Checkliste hilft bei der Entscheidung.

1. Setzen Sie auf Einfachheit und Bedienkomfort

Die beste Software nützt nichts, wenn Ihr Team sie nicht gerne nutzt. Baristas, Stylisten und Kassenkräfte arbeiten im Takt des Tagesgeschäfts – niemand hat Zeit für komplizierte Menüs oder lange Klickwege. Gute Systeme sind so intuitiv, dass neue Mitarbeitende sie in kurzer Zeit verstehen.

Stellen Sie beim Testen diese Fragen:

  • Funktioniert das auch im Stress? Wie schnell ist eine Anmeldung? Wenn es die Kassenschlange bremst, fällt es raus.
  • Ist das Dashboard übersichtlich? Finden Sie Kundeninfos in wenigen Klicks?
  • Gibt es eine kostenlose Testphase? Wirklich sicher werden Sie erst, wenn Sie es im Alltag ausprobiert haben.

BonusQR folgt genau diesem Prinzip: Ein QR-Code-Scan genügt – ohne Ihren Ablauf zu stören.

2. Achten Sie auf nahtlose Integrationen

Die neue Software sollte mit Ihren bestehenden Tools zusammenspielen – vor allem mit Ihrem Kassensystem (POS). Eine reibungslose Verbindung automatisiert Erfassung und Zuordnung von Käufen und Besuchen, ohne dass jemand nacharbeiten muss.

Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, ob Ihr konkretes POS-System unterstützt wird. Dieser Punkt erspart Ihnen später viel Frust. Bei der Tool-Auswahl vergleicht man häufig auch Lösungen wie Jobber vs. QuickBooks, um zu sehen, was operativ besser passt.

3. Skalierbarkeit und Support mitdenken

Wenn Ihr Unternehmen wächst, sollte die Software mitwachsen – von einem Standort auf drei oder zehn. Cloud-basierte Lösungen sind hier meist im Vorteil, weil sie ohne komplizierte Vor-Ort-Hardware auskommen und sich leichter erweitern lassen.

Mindestens genauso wichtig: der Support. Was passiert, wenn mitten im Mittagsansturm etwas hakt? Sie brauchen schnelle Hilfe. Fragen Sie Anbieter nach Support-Kanälen und typischen Reaktionszeiten.

4. Preise und Return on Investment (ROI) realistisch bewerten

Für kleine Unternehmen ist diese Software eine Investition – kein Luxus. Achten Sie auf klare, transparente Preise ohne versteckte Einrichtungsgebühren. Ein einfaches monatliches Abo ist oft die planbarste und budgetfreundlichste Variante.

Für die Bewertung zählt vor allem der ROI.

Rechnen Sie es konkret: Wenn ein Treueprogramm Ihnen jeden Monat nur fünf zusätzliche Kunden hält – wie viel Umsatz ist das übers Jahr? Häufig amortisiert sich die Software schon nach wenigen Wochen.

Plattformen wie BonusQR bieten einen günstigen Einstieg, der speziell für kleine Unternehmen gemacht ist – leistungsstark, ohne hohe Startkosten. Mehr dazu finden Sie in unserem Leitfaden zu Kundenbindungssoftware. Wenn Sie sich auf diese praktischen Punkte fokussieren, wählen Sie ein System, das wirklich Wachstum unterstützt.

Ihr 3-Schritte-Plan für einen reibungslosen Start

Die passende Kundenmanagement-Software auszuwählen, ist Schritt eins. Doch ein Tool ist nur so gut wie sein Rollout. Ein sauberer Start sorgt dafür, dass Ihr Team sicher arbeitet, Ihre Daten stimmen – und Kunden den Nutzen sofort merken.

Es geht nicht nur darum, Software zu „installieren“. Sie soll Teil Ihrer täglichen Abläufe werden, bis sie sich ganz selbstverständlich anfühlt. So gelingt das ohne Stress.

Schritt 1: Datenmigration – sauber und unkompliziert

Ihre bestehenden Kundendaten sind wertvoll. Der erste Schritt ist, sie ohne Chaos ins neue System zu übernehmen. Ob Excel-Liste, E-Mail-Verteiler oder Export aus einem alten Tool: Ein sauberer Import ist entscheidend.

Gute Software macht das leicht:

  1. Aktuelle Liste exportieren: Bringen Sie Ihre Daten in eine CSV-Datei.
  2. Daten kurz bereinigen: Duplikate entfernen, Tippfehler korrigieren – ein paar Minuten sparen später viel Ärger.
  3. Import-Anleitung nutzen: Moderne Plattformen führen Sie Schritt für Schritt. Gute Systeme erkennen Spalten oft automatisch.

Wenn diese einmalige Einrichtung stimmt, arbeitet Ihr Team von Anfang an mit verlässlichen Informationen.

Schritt 2: Teamtraining, das motiviert

Ihr Team entscheidet, ob das System wirklich genutzt wird. Wirkt es wie Zusatzarbeit, wird es liegen bleiben. Sehen Mitarbeitende dagegen, dass es den Alltag leichter macht, werden sie zu echten Unterstützern. Gestalten Sie die Schulung daher rund um den Nutzen – nicht als Feature-Vortrag.

Training sollte keine Vorlesung sein, sondern eine kurze, motivierende Session: Mitarbeitende sollen erleben, wie das Tool Interaktionen schneller, einfacher und angenehmer macht.

Zeigen Sie konkret, wie die Software hilft:

  • Checkout beschleunigen: Mit BonusQR reicht ein Scan – keine Karten, kein mühsames Tippen von E-Mails.
  • Kunden glücklicher machen: Sätze wie „Nur noch ein Besuch bis zum Gratis-Kaffee!“ schaffen echte Aha-Momente.
  • Sicher Auskunft geben: Punkte- oder Prämienstand sind sofort sichtbar, ohne Rätselraten.

Halten Sie das Training kurz, praxisnah und konzentriert auf die wenigen Handgriffe, die täglich vorkommen. Ein paar Rollenspiele mit typischen Situationen bauen schnell Sicherheit auf.

Schritt 3: Treueprogramm sichtbar starten

Daten sind drin, Team ist bereit – jetzt braucht es einen Start, der wahrgenommen wird. Dafür müssen Sie kein großes Budget haben, nur klare Kommunikation und Wiederholung.

Eine einfache Launch-Checkliste:

  • Hinweis im Laden: Kleines, gut sichtbares Schild an der Kasse: „Fragen Sie nach unserem neuen Treueprogramm!“
  • Social-Media-Post: Kurz ankündigen, Vorteile erklären, Foto dazu.
  • Persönliche Einladung: Ihr stärkster Hebel. Schulen Sie Mitarbeitende, aktiv zu fragen: „Möchten Sie bei unserem neuen Treueprogramm mitmachen? Das dauert nur einen Moment.“

Wenn der Einstieg wirklich so einfach ist wie ein QR-Code-Scan, sinkt die Hürde gegen null – und die Anmeldequote steigt spürbar.

So erkennen Sie, ob es wirklich funktioniert: Kennzahlen, die zählen

Das System ist live – jetzt zählt die Wirkung. Ob es sich lohnt, zeigt sich nicht an „nice to have“-Zahlen wie reinen Registrierungen, sondern an Kennzahlen, die Kundenbindung und Umsatz sichtbar machen.

Beobachten Sie Daten, die zeigen, ob Kunden häufiger wiederkommen, mehr ausgeben und Prämien tatsächlich nutzen. So treffen Sie bessere Entscheidungen – und sehen klar, dass sich die Investition rechnet.

Kundenbindungsrate

Die wichtigste Kennzahl: die Kundenbindungsrate. Ganz simpel: Kommen mehr Kunden wieder?

Verfolgen Sie, wie viele bestehende Kunden innerhalb eines Zeitraums (Monat/Quartal) erneut kaufen. Schon kleine Verbesserungen wirken sich stark aus, weil Kunden zu halten deutlich günstiger ist als neue zu gewinnen. Steigt diese Zahl, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Customer Lifetime Value (CLV)

Als Nächstes: der Customer Lifetime Value (CLV). Er schätzt, wie viel Umsatz ein Kunde über die gesamte Beziehung hinweg bringt. Die Frage dahinter: Kommen Stammkunden nicht nur zurück, sondern geben sie über Zeit auch mehr aus?

Ihre Software sollte das einfach abbilden. Achten Sie besonders auf:

  • Durchschnittlicher Einkaufswert: Steigt der Betrag pro Besuch?
  • Kaufhäufigkeit: Kommen treue Kunden häufiger vorbei?

Wenn der CLV steigt, ist das ein starkes Signal: Ihr Treueprogramm sorgt für mehr Besuche und höhere Warenkörbe – genau das, was Wachstum stabil macht.

Engagement im Treueprogramm

Zum Schluss: das Engagement im Treueprogramm. Es zeigt, ob Kunden das Programm wirklich nutzen. Viele Anmeldungen sind gut – aber der eigentliche Wert entsteht durch regelmäßige Teilnahme.

Ein Treueprogramm, das aktiv genutzt wird, verändert Verhalten. Engagement zu messen zeigt Ihnen, ob Ihre Prämien wirklich attraktiv genug sind, um Kunden zurückzubringen.

Diese Zahlen sind besonders aussagekräftig:

  • Gesammelte vs. eingelöste Punkte: Sammeln und lösen Kunden aktiv ein?
  • Einlösequote von Angeboten: Wie viele nutzen Aktionen, die Sie versenden?
  • Quote aktiver Mitglieder: Wie viele Teilnehmende waren in den letzten 90 Tagen aktiv?

Solche Tools liefern Ergebnisse. Der Markt für Loyalty-Management steuert bis 2033 auf 16.953,4 Millionen US-Dollar zu – und clevere kleine Unternehmen nutzen das jetzt. Wer die Kennzahlen konsequent verfolgt, ist auch derjenige, der am ehesten zweistellige Zuwächse beim Wiederholungsgeschäft sieht.

Häufige Fragen (und einfache Antworten) zur Kundenmanagement-Software

Der Einstieg in Kundenmanagement-Software wirkt oft wie ein großer Schritt. Als Inhaber eines kleinen Unternehmens müssen Sie sicher sein, dass sich Zeit und Geld lohnen. Deshalb finden Sie hier die häufigsten Fragen von Cafés, Salons und Shops – klar und praxisnah beantwortet.

Ist diese Software zu teuer für mein kleines Unternehmen?

Heute nicht mehr. Früher waren solche Systeme oft teuer – moderne Lösungen sind hingegen auf kleine Budgets ausgelegt. Viele Anbieter arbeiten mit transparenten Abos ohne überraschende Zusatzkosten.

Wichtig ist der Blick weg von Kosten hin zu ROI. Einen bestehenden Kunden zu halten ist 5 bis 25 Mal günstiger als einen neuen zu gewinnen. Wenn Ihr System nur ein paar zusätzliche Kunden pro Monat hält, zahlt es sich meist schnell aus.

So gesehen ist die Software keine weitere Ausgabe, sondern eine Investition in Ihr wertvollstes Kapital: Ihre Stammkunden. Mit bezahlbaren Lösungen wie BonusQR können Sie Kundenbindung aufbauen, ohne sich finanziell zu verheben.

Ist das nicht zu kompliziert für mein Team?

Nein. Gute Software für kleine Unternehmen ist bewusst einfach gebaut. Die Anbieter wissen: Im Ladenbetrieb muss es schnell gehen, die Bedienung muss intuitiv sein, und Schulung darf keine Tage dauern. Alles, was die Kassenschlange verlangsamt, ist ein Problem.

Nutzen Sie unbedingt Testversionen. Achten Sie auf eine klare Oberfläche, die nicht überfrachtet ist. Systeme, die auf vertrauten Handlungen basieren, werden am schnellsten akzeptiert.

  • Schnelles Onboarding: Neue Kunden in Sekunden anlegen.
  • Intuitive Abläufe: QR-Code scannen ist für die meisten längst Routine.
  • Klare Dashboards: Kundeninfos und Punkte mit wenigen Klicks abrufen.

Ziel ist, dass Ihr Team weniger Zeit mit Technik verliert – und mehr Zeit für ein richtig gutes Kundenerlebnis hat.

Integriert sich das mit meinem bestehenden POS-System?

Eine entscheidende Frage. Viele moderne Plattformen lassen sich nahtlos mit gängigen POS-Systemen verbinden. Dadurch werden Einkäufe und Belohnungen automatisch erfasst – ohne manuelle Arbeit.

Prüfen Sie vorab, ob die Software zu Ihrem Setup passt. Integrationen sind meist auf der Website der Anbieter gelistet. Und: Fehlt eine direkte Anbindung, muss das nicht automatisch ein Ausschlusskriterium sein. Einfache Loyalty-Tools wie BonusQR funktionieren auch eigenständig sehr gut – und geben Ihnen dadurch mehr Flexibilität.

Warum ist das besser als E-Mail oder Social Media?

E-Mail und Social Media sind perfekt, um Botschaften an viele Menschen zu senden. Kundenmanagement-Software für den Einzelhandel verfolgt jedoch ein anderes, meist profitableres Ziel: persönliche Beziehungen aufzubauen – basierend auf dem, was Kunden tatsächlich tun.

Der Unterschied:

  • E-Mail & Social Media (Broadcasting): Eine Nachricht an alle – und hoffen, dass sie passt. Einweg-Kommunikation.
  • Kundenmanagement-Software (Beziehungsaufbau): Das System erkennt automatisch, wer häufig kauft, was gekauft wird und wie oft Besuche stattfinden. So können Sie gezielte, persönliche Angebote erstellen, die sich wirklich relevant anfühlen.

So kann man es sich merken: Social Media bringt Menschen oft zum ersten Besuch. Ein gutes Kundenmanagement-System sorgt dafür, dass sie wiederkommen – und aus Gelegenheitskunden echte Stammkunden werden. Marketing wird damit weniger „laut“ und viel mehr „zuhörend“.

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