Ein Treueprogramm zu starten, ist eine der klügsten Entscheidungen, die ein kleines Unternehmen treffen kann – und trotzdem wirkt es erst einmal einschüchternd. Ist das teuer? Kompliziert? Hält es meine Schlange an der Kasse auf? Die Wahrheit: Es ist einfacher und günstiger, als du denkst. Du kannst an nur einem Nachmittag ein Programm aufsetzen, das aus Laufkundschaft treue Stammkundschaft macht.
Dieser Guide führt dich in vier einfachen Schritten durch den Start: ein klares Ziel setzen, Belohnungen auswählen, die Kund:innen wirklich wollen, eine Plattform wählen, die für alle leicht ist, und dann dein Programm aktiv bewerben. Vergiss umständliche Stempelkarten und teure Software. Wir konzentrieren uns auf moderne, scanbare Lösungen, die Ergebnisse liefern – ohne Kopfschmerzen.
Warum ein Treueprogramm deine Geheimwaffe für Wachstum ist
Bevor wir ins Wie einsteigen, sprechen wir kurz über das Warum. Ein Loyalty-Programm bedeutet nicht einfach nur, Gratisprodukte zu verschenken; es ist ein starker Motor für echtes, nachhaltiges Wachstum. Es ist deine direkte Verbindung, um aus einem Erstbesuch eine tägliche Gewohnheit zu machen. Als kleines Unternehmen konkurrierst du nicht nur über den Preis – du konkurrierst über Nähe, Vertrauen und Gemeinschaft. Ein kluges Treueprogramm baut genau diese echte Beziehung auf.

Das ist deine Roadmap für einen erfolgreichen Launch.
Deine Quick-Start-Roadmap fürs Treueprogramm
Nutze diesen Spickzettel, um dir vorab einen klaren Überblick zu verschaffen, bevor wir in die Details der einzelnen Schritte gehen.
| Meilenstein | Deine wichtigste Aktion | Warum das wichtig ist |
|---|---|---|
| Klare Ziele setzen | Entscheide, was du erreichen willst (z. B. mehr Besuche, höherer Warenkorb, ein neues Produkt pushen). | Ein klares Ziel sorgt dafür, dass dein Programm ein echtes Geschäftsproblem löst, statt nur Rabatte zu verschenken. |
| Belohnungen auswählen | Wähle Rewards, die für Kund:innen attraktiv und für dich profitabel sind. | Der richtige Anreiz sorgt dafür, dass Kund:innen dich immer wieder der Konkurrenz vorziehen. |
| Plattform wählen | Entscheide dich für ein Tool, das schnell und einfach für Team und Kund:innen funktioniert. | Einfachheit ist nicht verhandelbar. Wenn es für Mitarbeitende oder Kund:innen nervig ist, nutzt es niemand. |
| Launchen & bewerben | Kommuniziere dein Programm überall – an der Kasse, auf den Tischen und online. | Ein tolles Programm bringt nichts, wenn niemand davon weiß. Ein starker Start erzeugt Schwung ab Tag eins. |
| Tracken & optimieren | Behalte Anmeldungen, Einlösungen und Kaufverhalten der Mitglieder im Blick. | Daten zeigen dir, was funktioniert – so kannst du gezielt nachjustieren und noch bessere Ergebnisse erzielen. |
Das ist dein Gameplan. Jetzt gehen wir ins Eingemachte.
Mehr Wiederkäufe und höhere Ausgaben erzielen
Der Kernnutzen ist angenehm simpel: Belohnungen bringen Kund:innen zurück. Wenn jemand weiß, dass der zehnte Kaffee gratis ist oder der fünfte Besuch 50% Rabatt bringt, hat diese Person einen greifbaren Grund, sich für dich statt für den Laden die Straße runter zu entscheiden.
Das steigert direkt zwei Kennzahlen, die am meisten zählen:
- Besuchsfrequenz: Kund:innen haben einen eingebauten Anreiz, schneller und häufiger wiederzukommen.
- Durchschnittlicher Einkaufswert: Treue Kund:innen geben tendenziell mehr aus. 43% der Verbraucher:innen geben zu, mehr bei Marken auszugeben, denen sie sich loyal fühlen.
Der globale Loyalty-Markt soll 2025 voraussichtlich 93,79 Milliarden US-Dollar erreichen – und kleine Unternehmen treiben einen großen Teil dieses Wachstums. Da inzwischen über 90% der Unternehmen irgendeine Art von Treueprogramm anbieten, wird es schnell zum Must-have, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Modern und ohne Reibung
Früher bedeutete ein Treueprogramm: umständliche Stempelkarten, teure Hardware oder komplizierte Software. Diese Zeiten sind vorbei.
Tools wie BonusQR haben die Spielregeln geändert – mit einfachen QR-Codes. So schaffst du ein nahtloses Mobile-first-Erlebnis, das für Team und Kund:innen gleichermaßen leicht ist. Keine App-Downloads, keine Karten, die verloren gehen. Kund:innen können sich per kurzem Scan anmelden, während sie auf ihre Bestellung warten.
Ein Treueprogramm ist die Brücke zwischen einem einzelnen Kauf und einer langfristigen Beziehung. Es sagt deinen Kund:innen: „Wir sehen dich, wir schätzen dich – und wir möchten, dass du Teil unserer Community bist.“
So baust du ein Programm, das Kund:innen nicht nur hält, sondern dein Wachstum aktiv antreibt. Wenn du strategisch tiefer einsteigen willst, bietet dieser Strategie-Guide zu Shopify-Treueprogrammen eine gute Grundlage.
Schritt 1: Klare, umsetzbare Ziele setzen
Bevor du überhaupt an Punkte oder Gratisprodukte denkst, beantworte eine Frage: Welches Geschäftsproblem soll dieses Programm lösen? Vage Ideen wie „Loyalität steigern“ sind keine Ziele – das sind Wünsche. Ein starkes Programm startet mit einem konkreten, messbaren Ziel, das direkt mit der Gesundheit deines Geschäfts zusammenhängt.
Beispiel: Das größte Problem eines lokalen Cafés sind schwache Wochentagsmorgende. Das Ziel könnte lauten: „Wir erhöhen die Kundenbesuche werktags zwischen 7–10 Uhr im nächsten Quartal um 15%.“ Das ist messbar.
Ein Salon mit einer neuen, margenstarken Skincare-Behandlung könnte sich vornehmen: „Wir steigern die Buchungen für unsere neue Gesichtsbehandlung innerhalb von 60 Tagen um 20%.“ Solche Ziele geben deinem Programm einen klaren Zweck – und eine eindeutige Antwort darauf, ob es wirklich funktioniert.
Dein Hauptziel definieren
Konzentriere dich auf die dringendste Herausforderung oder die größte Chance. Was hätte jetzt den größten Effekt auf deinen Umsatz?
- Besuchsfrequenz erhöhen: Kund:innen motivieren, öfter wiederzukommen. Eine simple Struktur wie „5 kaufen, 1 gratis“ ist dafür direkt und effektiv.
- Durchschnittlichen Einkaufswert (ATV) steigern: Kund:innen dazu bringen, pro Besuch etwas mehr auszugeben. Bonuspunkte ab einem bestimmten Betrag (z. B. „Doppelte Punkte ab 50 €“) sind oft genau der kleine Schubs, der wirkt.
- Wiederkäufe für ein bestimmtes Produkt ankurbeln: Du hast ein margenstarkes Produkt oder ein Signature-Item? Baue die Belohnung darum herum. Eine Bäckerei könnte anbieten: „4 Spezial-Cupcakes kaufen, den 5. gratis.“
Das stärkste Ziel für jedes Treueprogramm ist die Steigerung des Customer Lifetime Value (CLV). Diese Kennzahl beschreibt den Gesamtumsatz, den du langfristig von einer einzelnen Kundin bzw. einem einzelnen Kunden erwarten kannst. Wenn du Besuchsfrequenz und durchschnittliche Ausgaben erhöhst, steigerst du den CLV direkt.
Das langfristige Potenzial deiner Kund:innen zu verstehen, ist ein echter Game-Changer. Eine saubere Customer-Lifetime-Value-Berechnung zeigt dir, wie sich eine kleine Investition in Rewards heute über Monate und Jahre massiv auszahlt.
Wertvolle Nebenziele ergänzen
Neben den wichtigsten finanziellen Hebeln kann dein Treueprogramm weitere starke Ziele erfüllen, die dein Business unterstützen.
- Kundenfeedback sammeln: Gib Punkte für das Ausfüllen einer kurzen Umfrage. So bekommst du direkte Insights von deinen engagiertesten Kund:innen.
- Frequenz in Nebenzeiten steigern: Lege spezielle Aktionen fest, die nur in deinen ruhigsten Stunden gelten, um Umsatzspitzen zu glätten.
- Neue Services oder Standorte bewerben: Gib loyalen Mitgliedern einen exklusiven ersten Einblick oder einen Sonderrabatt, um schnell Aufmerksamkeit zu erzeugen.
- Deine Marketingliste (sauber) aufbauen: Ein Loyalty-Sign-up ist eine der einfachsten Möglichkeiten, eine E-Mail- oder SMS-Liste aufzubauen. Plattformen wie BonusQR machen das per QR-Code-Scan besonders leicht.
Schritt 2: Rewards gestalten, die wirklich motivieren
Die Rewards sind das Herz deines Programms. Sie müssen sich erreichbar und gleichzeitig spannend anfühlen. Genau diese Balance hält Kund:innen auch lange nach der Anmeldung bei der Stange. Ein generisches, uninspiriertes Angebot reicht einfach nicht.
Deine Belohnungen sollten ein Kundenproblem lösen oder einen Wunsch erfüllen. Geht es darum, beim täglichen Kaffee zu sparen? Oder darum, sich wie ein VIP zu fühlen – mit Early Access auf ein neues Produkt?
Überzeugende Reward-Strukturen entdecken
Es gibt keine One-size-fits-all-Lösung. Die beste Struktur hängt von deinen Zielen, deinen Produkten und dem Einkaufsverhalten deiner Kund:innen ab.
- Punktesysteme: Ein Klassiker – aus gutem Grund. Kund:innen sammeln Punkte pro ausgegebenem Euro. Das Modell ist extrem flexibel und ideal, um höhere Ausgaben zu fördern. Ein Café könnte z. B. 100 Punkte gegen ein kostenloses Gebäck eintauschbar machen – oder man spart 500 Punkte für eine Packung Kaffeebohnen. Wenn du tiefer einsteigen willst: unser Guide zu einem Punktesystem, das wirklich funktioniert.
- Stufenprogramme: Stufen erzeugen Status und Exklusivität. Kund:innen schalten neue Vorteile frei, je mehr sie ausgeben. Eine Boutique könnte Bronze-Mitgliedern einen Geburtstagsrabatt geben, während Gold-Mitglieder Early Access auf neue Kollektionen und eine persönliche Styling-Session erhalten. Das macht das Ganze spielerischer.
- Surprise & Delight: Keine feste Struktur, aber eine starke Taktik. Wenn du treuen Kund:innen gelegentlich eine unerwartete Belohnung gibst – z. B. ein Gratisdessert für Stammgäste – schaffst du ein Erlebnis, das emotionale Loyalität aufbaut.
Mehr Wert als nur Rabatte schaffen
Rabatte sind beliebt – aber Erlebnis-Rewards schaffen oft eine viel stärkere Bindung, weil sie weniger nach „Transaktion“ wirken.
Überlege kreativ, was du anbieten kannst, das deine Konkurrenz nicht hat:
- Exklusiver Zugang: Early Access zu Sales oder neuen Drops ist ein genialer Vorteil mit niedrigen Kosten und hohem wahrgenommenen Wert.
- Einzigartige Erlebnisse: Ein Restaurant könnte einen privaten Kochkurs mit dem Chef anbieten. Eine Buchhandlung könnte ein Autor:innen-Treffen nur für Mitglieder veranstalten.
- Komfort: Ein lokaler Lebensmittelhändler könnte Priority-Checkout oder kostenlose Lieferung in der Umgebung für Top-Mitglieder anbieten.
Solche Rewards lassen Kund:innen zu „Insidern“ werden – und genau das stärkt die Bindung viel stärker als ein 10%-Coupon es je könnte.
Rewards erreichbar wirken lassen
Das ist entscheidend. Wenn sich eine Belohnung so anfühlt, als würde sie ein Jahr dauern, verlieren die meisten Menschen das Interesse, bevor sie überhaupt richtig anfangen.
Ein zentrales Prinzip: Die erste Belohnung sollte relativ leicht erreichbar sein. Das schafft ein frühes Erfolgserlebnis, zeigt den Wert des Programms – und motiviert zur langfristigen Teilnahme.
Die Daten bestätigen das. 74% der Verbraucher:innen fühlen sich Marken stärker verbunden, wenn sie positive Loyalty-Erlebnisse haben – und das beginnt mit der ersten wertvollen Belohnung. Mitglieder, die Punkte einlösen, haben einen 6,3-fach höheren Lifetime Value als Nicht-Mitglieder.
Hier zeigen einfache Tools wie BonusQR ihre Stärke: Wenn Sammeln und Tracking per QR-Code-Scan reibungslos funktionieren, sehen Kund:innen ihren Fortschritt in Echtzeit auf dem Smartphone. Je leichter sichtbar ist, wie nah die nächste Belohnung ist, desto eher „jagen“ sie ihr nach.
Schritt 3: Eine einfache Plattform wählen, die einfach funktioniert
Du hast eine starke Reward-Struktur entworfen – jetzt brauchst du die passende Technik, um sie umzusetzen. Für kleine Unternehmen gilt: Das beste Tool ist immer das, das dein Leben einfacher macht, nicht komplizierter. Dein Ziel ist Einfachheit, Geschwindigkeit und ein reibungsloses Erlebnis für alle.
Vergiss klobige Enterprise-Systeme mit tausend Funktionen, die du nie nutzt. Du brauchst eine Plattform, die für dein Team schnell ist, für Kund:innen mühelos und für dein Budget bezahlbar.
Worauf du bei einer Plattform für kleine Unternehmen achten solltest
Blende Marketing-Geschwafel aus und fokussiere dich auf das, was im Alltag wirklich zählt.
- Einfach für Team und Kund:innen: Eine Kassierkraft sollte neue Mitglieder in Sekunden anmelden können. Ein QR-Code-System ist hier klar im Vorteil, weil der Prozess auf dem Smartphone der Kund:innen stattfindet – ohne manuelle Dateneingabe fürs Team.
- Transparente, fixe Preise: Gibt es versteckte Gebühren? Manche Anbieter berechnen pro Transaktion oder pro Mitglied. Suche nach klarer, fixer Monatspauschale, damit du sauber kalkulieren kannst.
- Einfach auswertbare, relevante Daten: Du brauchst keinen Datenberg. Du musst wissen, wer deine besten Kund:innen sind, wie oft sie kommen und welche Rewards sie wirklich triggern.
Die 30-Sekunden-Regel: Kann sich eine völlig neue Kundin bzw. ein neuer Kunde in unter 30 Sekunden direkt an der Kasse anmelden? Wenn nein, ist es zu kompliziert.
Dieses Flussdiagramm hilft dir, den Entscheidungsprozess für deine Reward-Struktur zu visualisieren – und der beeinflusst direkt die Wahl deiner Plattform.

Du bist dir nicht sicher, welcher Programmt yp zu dir passt? Diese Tabelle bringt Klarheit.
Vergleich von Loyalty-Plattformen für kleine Unternehmen
| Plattform-Typ | Am besten für | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Digitale Stempelkarten | Cafés, Coffee Shops, Quick-Service mit häufigen, günstigen Käufen. | Super einfach für Kund:innen. Klares Ziel (z. B. „9 kaufen, 1 gratis“). Günstiger Start. | Begrenzte Datensammlung. Wirkt basic. Schwerer, unterschiedliche Rewards anzubieten. |
| Punktesysteme | Einzelhandel, Restaurants, Unternehmen mit stark variierenden Warenkörben. | Flexible Rewards. Fördert höhere Ausgaben. Sammelt wertvolle Kundendaten. | Kann komplex wirken, wenn die Logik nicht simpel ist. Braucht klare Kommunikation. |
| Stufenprogramme | Marken mit starker Community, Dienstleister (Salons, Gyms), hochwertiger Retail. | Top-Kund:innen fühlen sich wie VIPs. Fördert langfristige Loyalität. | Kann für Gelegenheitskund:innen unerreichbar wirken. Erfordert mehr Management. |
| QR-Code-Plattformen | Jedes moderne stationäre Geschäft, das Geschwindigkeit und Einfachheit will. | Ultraschnelle Anmeldung ohne App. Keine Hardware nötig. Integration mit Apple/Google Wallet. | Setzt ein Smartphone voraus. Am Anfang ggf. etwas Erklärungsbedarf. |
Warum QR-Codes für kleine Unternehmen ein echter Game-Changer sind
Ganz ehrlich: Physische Stempelkarten gehen verloren, und nach der Telefonnummer an einer vollen Kasse zu fragen, bremst alles aus. Genau hier verändert ein moderner, Mobile-first-Ansatz das Spiel komplett.
QR-Code-basierte Plattformen wie BonusQR eliminieren diese Reibung sofort.
- Sofortige Anmeldung ohne App: Kund:innen scannen den Code mit der Handykamera – fertig. Keine App, kein Passwort, kein Aufwand.
- Keine verlorenen Karten: Die Treuekarte liegt im digitalen Wallet am Smartphone – und das haben die meisten ohnehin immer dabei.
- Keine Hardwarekosten: Du brauchst keine speziellen Scanner oder Tablets. Das System läuft über die Geräte, die Kund:innen bereits besitzen.
So wird der Einstieg für Kund:innen mühelos – und genau das willst du. Wenn du tiefer einsteigen möchtest: unser kompletter Guide zu deiner ersten Loyalty-Software.
Schritt 4: Programm launchen und aktiv bewerben
Du hast ein starkes Programm gebaut und die perfekte Plattform gewählt. Jetzt kommt der spaßige Teil: Deinen Kund:innen davon erzählen. Ein guter Launch bedeutet nicht nur „Schalter umlegen“, sondern echte Vorfreude aufzubauen – und es ab Tag eins maximal einfach zu machen, beizutreten. Dein Ziel: Schwung aufnehmen.

Mach dein Team zu deinen besten Promoter:innen
Dein Team ist dein stärkstes Marketinginstrument. Eine begeisterte Empfehlung an der Kasse wirkt mehr als jedes Plakat. Aber das klappt nur, wenn alle den Nutzen wirklich verstehen.
Bevor du live gehst, hol dein Team zusammen. Erkläre, warum das Programm gut ist – für sie, fürs Unternehmen und für Kund:innen.
Gib ihnen einen einfachen One-Liner, den sie nutzen können. Zum Beispiel: „Hey, bist du schon bei unserem neuen Treueprogramm dabei? Einfach diesen QR-Code scannen und ab heute Punkte für einen Gratiskaffee sammeln.“
Gib deinem Team ein kurzes Script, das den Kundennutzen in den Fokus stellt. Zum Beispiel: „Die Anmeldung dauert nur 10 Sekunden, und du bekommst direkt Punkte für deinen heutigen Einkauf.“
Dieser eine Satz macht aus einer Routine-Transaktion eine persönliche Einladung.
In-Store-Schilder, die man nicht übersehen kann
Dein Laden ist wertvolle Fläche. Du brauchst klare, auffällige Hinweise, die den Einstieg zur Selbstverständlichkeit machen. Und hier sind QR-Codes dein bester Freund.
Ein Tool wie BonusQR kann einen eigenen QR-Code für dein Programm erstellen. Platziere ihn überall dort, wo Kund:innen einen Moment Zeit haben.
- An der Kasse: Nicht verhandelbar. Ein kleines Schild oder Tischaufsteller direkt neben dem Kartenterminal ist der wichtigste Platz.
- Auf Tischen oder Speisekarten: Im Café oder Restaurant gibt ein Sticker auf der Karte Kund:innen etwas zu tun, während sie warten.
- Im Schaufenster: Ein Aufkleber an der Tür fällt Passant:innen auf und signalisiert: Hier wird Treue geschätzt – noch bevor sie reinkommen.
Deine Schilder sollten einen kurzen, klaren Call-to-Action haben, z. B. „Scannen & Rewards sichern!“ Der QR-Code macht den nächsten Schritt sichtbar und reibungslos.
Online die Botschaft verbreiten
Deine Online-Kanäle sind perfekt, um vorab Interesse zu wecken und Kund:innen zu erreichen, die länger nicht da waren.
- Eine eigene E-Mail versenden: Schreib eine E-Mail an deine bestehende Liste mit einer starken Betreffzeile wie „Jetzt neu: [Deine Marke] Rewards“. Nenne die wichtigsten Vorteile und füge den QR-Code ein, damit man direkt aus dem Postfach beitreten kann.
- Social-Media-Blitz: Poste auf Instagram, Facebook etc. mit starken Visuals und kurzem Text: „Deine Treue lohnt sich jetzt noch mehr! ⨠Scanne den QR-Code in unserer Bio und starte mit unserem neuen Treueprogramm.“
Wenn du deine Zielgruppe aus mehreren Richtungen ansprichst, sehen sie die News – egal ob im Laden, im Postfach oder beim Scrollen.
Schritt 5: Tracken, optimieren, verbessern
Dein Treueprogramm ist live! Aber der Launch ist erst der Anfang. Die eigentliche Magie passiert jetzt: Du verfolgst, was funktioniert, und optimierst Schritt für Schritt. Für kleine Unternehmen bedeutet das: Fokus auf wenige Kennzahlen, die eine klare Geschichte erzählen.
Deine North-Star-Kennzahlen finden
Statt in Daten zu ertrinken, konzentriere dich auf Zahlen, die direkt auf deine ursprünglichen Ziele einzahlen.
- Anmelderate: Wie viel Prozent deiner Kund:innen melden sich an? Ist sie niedrig, ist der Prozess vermutlich zu kompliziert oder die Hinweise im Laden sind nicht sichtbar genug.
- Einlöserate: Wie viele Mitglieder nutzen ihre Rewards tatsächlich? Wenn Punkte sich stapeln, aber niemand einlöst, sind die Rewards vielleicht nicht attraktiv genug oder der Ablauf ist holprig.
- Kauffrequenz (Mitglieder vs. Nicht-Mitglieder): Der ultimative Test. Kommen Mitglieder häufiger wieder als andere Kund:innen? Wenn ja, funktioniert dein Programm.
Betrachte diese Zahlen nicht isoliert. Eine extrem hohe Anmelderate bei gleichzeitig extrem niedriger Einlöserate deutet auf ein Problem bei den Rewards hin – nicht beim Marketing.
Lass deine Kund:innen dir zeigen, was sie wollen
Die Daten, die du sammelst, sind ein direkter Blick in die Köpfe deiner wertvollsten Kund:innen. Moderne Plattformen wie BonusQR machen das leicht und zeigen dir auf einen Blick, wer deine Top-Mitglieder sind und was sie kaufen. Das ist pures Gold.
Wenn du ein Café betreibst und siehst, dass deine Top-Mitglieder alle deinen neuen Cold Brew kaufen, ist das eine Chance. Starte ein „Doppelte Punkte“-Wochenende für genau dieses Getränk oder hebe es im nächsten Newsletter hervor. Du rätst nicht mehr, was Kund:innen wollen – sie zeigen es dir mit jedem Scan.
Ein einfacher Rhythmus für kontinuierliche Verbesserung
Du musst nicht jeden Monat alles neu erfinden. Ein kurzer Quartals-Check reicht völlig, um dein Programm frisch und effektiv zu halten.
Nimm dir alle drei Monate eine Stunde und stelle dir diese Fragen:
- Was ist ein Hit? Schau dir die am häufigsten eingelösten Rewards an. Baue darauf auf, was ohnehin gut läuft.
- Was ist ein Flop? Wenn ein Reward kaum genutzt wird, motiviert er niemanden. Hab keine Angst, ihn zu entfernen und etwas Neues zu testen.
- Was testen wir als Nächstes? Basierend auf Kaufmustern: Was ist ein kleiner, sinnvoller Test? Vielleicht ein neuer „Surprise & Delight“-Reward oder ein zeitlich begrenzter Bonus, um in einer ruhigen Woche mehr Gäste zu holen.
Dieser einfache Zyklus aus messen, lernen, anpassen ist das Geheimrezept. So wächst dein Treueprogramm mit deinem Business mit – und liefert dauerhaft echte Ergebnisse.
Noch Fragen? Wir haben Antworten
Du denkst darüber nach, ein Treueprogramm zu starten? Die meisten Inhaber:innen kleiner Unternehmen haben ein paar typische Fragen. Hier sind die häufigsten – mit klaren Antworten.
Wie viel kostet ein Treueprogramm?
Deutlich weniger, als du denkst. Während individuell entwickelte Programme schnell mehrere Tausend kosten können, haben moderne digitale Lösungen Treueprogramme sehr bezahlbar gemacht. QR-Code-basierte Tools wie BonusQR ermöglichen dir den Start mit einem professionellen System gegen eine kleine monatliche Gebühr – ohne teure Hardware oder Plastikkarten.
Verlangsamt das meine Schlange an der Kasse?
Nein. Die besten Programme sind an der Kasse quasi unsichtbar. Moderne Systeme sind auf Geschwindigkeit ausgelegt. Mit einem QR-Code kann ein:e Kund:in sich in Sekunden per Scan anmelden oder einchecken. Das ist unkompliziert fürs Team und angenehm für Kund:innen – die Schlange bleibt in Bewegung.
Woher weiß ich, ob das wirklich funktioniert?
Achte auf ein paar einfache Kennzahlen. Behalte deine Anmelderate (wie viele beitreten) und deine Einlöserate (wie viele Rewards genutzt werden) im Blick. Die wichtigste Kennzahl ist aber diese: Vergleiche Ausgaben und Besuchsverhalten von Mitgliedern mit Nicht-Mitgliedern. Wenn Mitglieder häufiger kommen und mehr ausgeben, ist dein Programm ein Erfolg. So einfach ist das.
